Sandtaler

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[Lehrerin vor der Klasse] Die Schüler sollen fossile Seeigel präparieren. Ein Exemplar wird gezeigt und die Vorgehensweise erklärt.
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Die vorhandenen ungereinigten Exemplare werden zur freien Auswahl auf den Tisch gelegt.

Diese Seeigel werden wegen ihres flachen und runden Aussehens auch Sandtaler genannt. Bei der Fossilisation sind sie aber nicht etwa unter ein besonders schweres Gestein geraten - das lebende Tier war bereits so flach.

[Fossiler Seeigel in Aufsicht]

Wer versucht, dieses Fossil freizulegen, wird feststellen, dass das anhaftende Material mit dem Seeigel fest verbacken ist. Auf dem Foto kann man u.a. eine Vielzahl kleiner Muschelreste erkennen. Man muss bürsten und schaben und bürsten und schaben und ...

Die Präparation läßt sich beschleunigen, wenn das Objekt etwa eine Stunde in Essigreiniger eingelegt wird, um die anhaftenden Teilchen anzulösen.

[Unterseite des fossilen Seeigels]

> Die Arbeit wird begutachtet und verglichen.

Nach etwa 5stündiger Arbeit kann der Seeigel sich von beiden Seiten sehen lassen und wird inventarisiert:

Fossilname: Scutella rotunda
Fundschicht: Miozän
Funddatum: ?
Fundort: Doué la Fontaine, Frankreich


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URI: http://geologieknoten.de/pm/Sandtaler.html
© Petra Marx, Joachim Puppele
Eingerichtet: 13.11.1999
Letzte Änderung: 15.11.2009